Samstag, 3. November 2007

Von der richtigen Zeit und dem falschen Timing

Ruhig ist's hier auf meinem Blog ... ich weiß ... zu viele Dinge sind in den letzten Wochen geschehen ... wundervolle Momente die ich erlebte ...

Und noch immer, oder eigentlich noch viel mehr hab ich das Gefühl zur richtigen Zeit am richigen Ort zu sein. Seit Wochen hab ich das Gefühl das erste mal seit Jahren wieder das wirklich Richige zu tun ... die richtige Entscheidung getroffen zu haben. So groß waren meine Zweifel kurz bevor ich wieder hier her kam ... die letzten Tage und Wochen in Österreich waren vollgepackt mit Überlegungen ob dies auch wirklich richtig sei, ob ich nicht doch bleiben sollte. Wie froh bin ich dass ich mich doch dafür entschieden hab zu gehen.

Wenn ich daran denke wie mühsam doch die ersten Monate hier waren ... die Zeit im Frühling ... es war gut, dass ich nochmals eine Auszeit genommen hatte und den Sommer in Österreich verbrachte ... die Zeit gerade ist keinsefalls mit der ersten Zeit zu vergleichen ... auch wenn ich weiß, dass ich sie brauchte ... definitiv ... so viele Dinge würde ich gerade nicht machen, wenn ich diese Zeit nicht erlebt hätte ... nicht durchgemacht hätte.

Aber zu dem Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben und zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein kommt auch das definitiv falsche timing ... warum trifft man die richtigen Männer immer dann wenn man entweder selbst geht und ein Land verlässt, oder wenn er geht und ans andere Ende der Welt zieht? Die letzten 3 Wochen waren auch aus diesem Grunde wundervoll und schön ...
Was mich jedoch zum nachdenken brachte war, wie viele seiner Freunde mich fragten, ob ich mit ihm gehen würde ... DAS hat mich wirklich überrascht ... ich mein Australien ist halt doch nicht gerade einen Katzensprung entfernt ... und noch viel mehr hat mich überrascht, dass er mich das gleiche fragte ...
Was soll man darauf sagen, wenn man eigentlich weiß, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist? Und man weiß, dass das Herz sagt, dass der Ort noch länger der richtige sein würde?

Man sagt farewell und behält sich wunderschöne Erinnerungen im Herzen von denen man hofft, dass sie noch lange bleiben werden.

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Dienstag, 16. Oktober 2007

Wie lange kann man glücklich sein?

seeeeehr lange anscheinend ....

*mit einem Lächeln im Gesicht wieder verschwindet*

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Dienstag, 9. Oktober 2007

first day of my life

Jaaaa ich weiß, es ist wirklich schon läängst fällig, dass ich wieder mal einen Ton von mir gebe. Hmm. Wo soll ich anfangen. Das letzte Monat war wirklich seeeeehr intensiv ... ja ich glaub das Wort intensiv beschreibt es am besten. Die Uni, unglaublich viele neue Leutz kennengelernt, Freshers Week, neue Wohnung, neue Wohnungsmitbewohner ............ einfach sooooo viel neu. Und was soll ich groß sagen: Ich liebe es. Es ist einfach nur extremst genial gerade.

Im Moment hab ich wirklich das Gefühl, als ob ich wieder zum Leben erwacht wäre. Als ob meine Traumphase die schon so lange andauerte endlich aufhörte. Alles ist so intensiv im Moment.

Und seit Tagen renn ich schon mit einem Summen durch die Gegend ... kennt ihr dieses Lied? (Nunu mal ausgenommen, denn ich habs auf deiner Seite das erste mal entdeckt ;)) )


Okeee auch wenn ich zugeben muss, dass ich noch immer keinen Freund hab und deswegen das Lied nich soooo hundertprozentig passt, (wobei ... aber das ist eine andere Geschichte) aber einfach nur der Satz: "this is the first day of my life!" ... denn genau das Gefühl hab ich gerade, als ob jeder Tag gerade mein erster Tag ist ... wenn ich in der Früh aufwache lieg ich nicht grummlig im Bett und überleg mir was ich denn heute machen soll, sondern ich freu mich einfach nur auf das was kommt.

Und wirklich genial ist einfach nur, dass ich zur Zeit soo viele liebe Menschen kennenlerne, bei denen ich einfach nur das Gefühl hab, als ob wir uns schon immer gekannt haben. Normalerweise passiert sowas wirklich selten in meinem Leben. Annam Cara ... irisch für Seelenfreund beschreibt einfach am besten was ich wirklich meine ...


"this is the first day of my life!" ... or maybe: "this ist the first day of my life on my new path!"

Sonntag, 26. August 2007

BBnC 2007

BBnC - Bell, Book and Candle ... Es war schön ... ja es war wirklich richtig schön ... Leute zu treffen die Gleichgesinnte sind und dennoch so gaaaanz eigene Vorstellungen und Gedanken haben. Erfahungen machen, die einen tief berühren und zum Nachdenken bringen. Teilweise an die eigenen Grenzen gestoßen werden und sehen wie viel man schon gelernt hat und umsetzen kann ... und gleichzeitig sehen wie viel man eigentlich noch zu lernen hat. Neue Vorsätze machen. Sich selbst reflektieren. Komplimente hören. Sehen wie weit man schon auf dem eigenen Weg vorangekommen ist. Unglaublich geniale Diskussionen führen. Dankbarkeit.

Das BBnC war für mich ein wenig so, als ob ich für ein paar Tage aus meinem Leben herausgerissen wurde. Es war so unglaublich intensiv. Und hat definitiv Nachwirkungen.

Aber auch Vorwirkungen ... seit Jahren wollte ich mir schon ein Mittelalterkleid nähen ... jetzt ist es fertig. Ein unglaublich geniales Kleid ... ganz in meiner Farbe Grün gehalten.
Seit Jahren nahm ich mir vor mir ein Cape zu nähen ... jetzt ist es endlich fertig.
Seit Jahren wollte ich schon einen Bogen haben ... jetzt hab ich mir einen am BBnC gekauft und bin fleißig am üben. Im Moment tüftle ich gerade daran wie ich mir einen Köcher machen kann ... und ich hoffe, dass er in wenigen Tagen fertig sein wird.

Aber zu viel schwirrt mir im Moment noch im Kopf herum das verschlichtet werden will ... die letzten Wochen waren einfach unglaublich intensiv ... zuerst das Arbeiten am Villacher Kirchtag ... dann das Highlanderfest ... jaaa Schottland gibt es auch in Kärnten *lächel* und dann das BBnC ... ich muss zuerst Ordnung schaffen ...

Montag, 30. Juli 2007

Von anderen Meinungen ...

... Ja ich hatte mich schon darauf eingestellt, dass es nicht soo leicht sein würde meinen Freunden und Mitmenschen hier in Österreich klar zu machen, dass sich mein Weg doch ein wenig gewandelt hat ... in den letzten Jahren schon, aber ganz speziell in den letzten Monaten. Fast in jedem Gespräch fiel zumindest ein Mal die Frage, was ich mir eigentlich unter meinem Weg vorstelle. Sprich: was ich mal machen will. Wie meine Zukunftspläne aussehen.

Bei meinen Freunden war das nicht mehr sooo sehr das große Hallo, denn immerhin wussten die meisten schon lange, dass ich ein wenig andere Vorlieben habe und ein gewisser Hauch an - ich nenne es jetzt vereinfacht einfach mal - Esoterik an mir haftet. Aber meiner Familie, vor allem der eher älteren Generation war das schon nicht mehr soo leicht zu erklären. Für mich ist da eben ein himmelschreiender Unterschied ob ich jetzt nur mehr von Licht und Liebe rede und mit einem verschwärmten Blick verkünde, dass die Engel ja üüüüberallll sind, oder davon dass wir die Natur mehr achten sollen, in weiterer Folge auch unseren Körper und unsere Traditionen nicht ganz vergessen ....

Es ist so verdammt schwer jemanden der mit diesen Dingen so ÜBERHAUPT nichts anfangen kann meinen Standpunkt zu erklären. Die glauben dann sofort, ich wäre abgehoben, eine Luftschlossbauerin und was weiß ich nicht.
Ist es denn sooo schwer zu begreifen, dass es hier einen Unterscheid gibt? Dass natürliche Heilmethoden und Schamanismus eben nicht das Gleiche sind wie jemand der nur noch mit verträumten Blick hier sitzt und die Welt um sich total vergessen hat? Gerade das ist doch der große Unterschied? Ich will nicht die Welt vergessen und in irgendwelchen anderen Sphären herumschweben, sondern ich will die Menschen darauf aufmerksam machen, dass die Welt in der wir leben, die Natur und der Kreislauf von dieser gerade das Wichtie ist. Dass es eben darauf ankommt, wie wir mit der Natur und unserem Körper umgehen!

Vor ein paar Wochen meinte meinte meine Tante etwas zu mir, das mich sehr zum nachdenken brachte und das seit dem immer wieder in meinem Kopf herumschwirrt. Auch ihr gegenüber war ich seehr vorsichtig, wie ich meine Ansichten ihr gegenüber darlegte. Nachdem ich das tat meinte sie, dass sie das Gefühl hat, dass im Moment in der Welt ein Wandel vor sich geht. Die einen seien diejenigen, die in die Zukunft arbeiten und die anderen diejenigen, die die Vergangenheit krampfhaft festhielten. Und dann meinte sie dass sie das Gefühl hätte, dass ich eher zu Zweiteren gehöre. BUM! Das haute mich dann fast wirklich um. Ich hatte ihr erklärt, dass ich eben gerne versuchen würde anhand von dem Wissen das ich auf der Uni in Edinburgh erlernen würde etwas eigenes daraus erschaffen mit dem ich Menschen zum einen auf dem gesundheitlichen Sektor helfen kann, aber eben auch auf dem Wissensgebiet. Ist es denn ein Zurückdenken, wenn ich glaube, dass sich die Menschen im Moment in der westlichen Welt kaputt machen da sie überhaupt nicht mehr auf die Natur achten? Sich keine Zeit mehr für sich nehmen? Sie sich mit Gift (in Form von chemisch erzuegtem Essen und Medikamenten) vollpumpen anstatt auf ihren eigenen Körper zu hören? Sie sich keine Zeit mehr nehmen um auf die Natur zu hören, sie zu respektieren? Und in weiterer Folge auch die Menschen nicht mehr respektieren?

Ich hatte eigentlich schon das Gefühl, dass meine Pläne die ich habe und die ich gerade dabei bin zu verwirklichen für eine bessere Zukunft sind, und nicht dafür mich an die Vergangenheit zu klammern. Ich habe während meines Geschichtsstudiums in Wien bewusst meinen Studienschwerpunkt auf Identität und Identitätskriesen der Österreicher gesetzt. Ich hatte mich explizit mit der Österreichischen Geschichte auseinandergesetzt und weiß nur zu gut, dass dies ein Land ist, in dem die Vergangenheit noch immer nicht überwunden ist. Sie noch immer in unser Leben eingreift, auch wenn wir es vor allem in den letzten 60 Jahren glorreich geschafft haben sie zu verdrängen.

Vergangenheit wird immer in uns sein. Kein Mensch kann vor seiner Vergangenheit, der Vergangenheit der Familie und auch nicht vor der Vergangenheit eines Kollektivs wie der eines Landes, einer Nation davonrennen. Wir können doch nur versuchen aus ihr zu lernen und etwas besseres, schöneres daraus entstehen lassen. Aber eben MIT ihr, MIT der Vergangenheit.
Und das ist genau das was ich mir erhoffe zu schaffen. Durch die eigene Vergangenheit etwas für die Zukunft zu schaffen, die wir uns im Moment in meinen Augen versuchen selbst zu zerstören.

Lebe ich deswegen in der Vergangenheit? Denke ich vergangenheitsorientiert wenn ich versuche sie mit einzubinden?

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Hallo Alennia,
ich hatte auch lang nicht geschrieben, aber jetzt ist...
Aine (anonym) - 9. Apr, 15:44
:0)
Ist da ein Küken schon zu sehr mit Ostervorbereitungen...
Thades - 28. Feb, 14:04
Alles
wirlich Alles hat seine richtige Zeit; und wenn wir...
Thinkabout - 21. Feb, 23:29
hmm ich habe nun nicht...
hmm ich habe nun nicht deinen ganzen Blog durchgelesen...
xela (anonym) - 29. Nov, 21:40

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